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17.05.2018

 

Materialwissenschaft

MAT-Science-Week bei GSI und FAIR


Aus rund 30 Universitäten kommen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der MAT-Science-Week bei GSI teilnahmen. Foto: G. Otto / GSI

Während der MAT-Science-Week am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung trafen sich mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 30 verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen, um ihre Aktivitäten im Bereich Materialwissenschaften mit Ionenstrahlen und verwandten Anwendungsgebieten zu präsentieren.

 

Die Veranstaltung begann mit dem jährlich stattfindenden Ionenstrahl-Workshop deutscher Arbeitsgruppen, die sich mit Positronen und Ionenstrahlen (von eV bis GeV) zur Analyse, Materialmodifizierung und Herstellung von Nanostrukturen befassen. In zahlreichen Beiträgen wurden Fortschritte der vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundforschungsprojekte vorgestellt und Aktivitäten während der FAIR-Phase 0 diskutiert. Im darauffolgenden MAT-Collaboration-Meeting präsentierten die Nutzer der GSI-Anlagen ihre aktuellen Aktivitäten zu Themen wie Strahlungseffekte in Festkörpern, Strahlungshärte von Beschleunigermaterialien und elektronischen Bauelementen sowie der Ionenspur-Nanotechnologie.

 

Die Veranstaltung bot zudem Gelegenheit, mit Expertinnen und Experten der Materialwissenschaften, Plasmaphysik, Hochdruckphysik, Mineralogie und Geowissenschaften zukünftige Möglichkeiten an den APPA-Experimentierplätzen bei FAIR zu diskutieren. APPA ist eine der vier wissenschaftlichen Säulen des künftigen Beschleunigerzentrums FAIR.

 

Dedizierte Vorträge behandelten spannende Themen wie die Reaktion von verschiedenen Materialien auf mehrere simultan angewandte extreme Bedingungen (z. B. Bestrahlung, Temperatur und Druck) und die Gewinnung von neuen Hochdruckphasen. Weitere Themen beinhalteten die strahlinduzierte Emission akustischer Signale, Maßnahmen gegen Oberflächendesorption durch hochintensive Ionenstrahlen und die Physik warmer dichter Materie, auch in Kombination mit nanostrukturierten Targets. Die intensiven Diskussionen machten deutlich, dass die Kopplung von schweren Ionen und hohem Druck mit neuerster Instrumentierung spannende neue Forschungsmöglichkeiten bietet, die teilweise bereits an den bestehenden Einrichtungen innerhalb der Phase 0 von FAIR verfügbar sind.

 

 




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