Umwelt-Kompensationsprogramm Amphibien und Reptilien



Erdkröten-Weibchen mit Männchen
Auf der Wanderung: Das Männchen im Huckepack machen sich im Frühjahr Erdkröten und andere Amphibien auf zu ihren Laichgewässern (Foto: Markus Bernards für FAIR)

Stärker ortsgebundene Tiere wie Amphibien und Reptilien brauchen Alternativen zu dem heutigen Baufeld. Die Wanderzüge von Amphibien werden umgelenkt, und Eidechsen erhalten ein eigenes, neues Terrain:

Amphibienschutzzaun und -umsiedlung
Eidechsenlebensraum

Amphibienschutzzaun und -umsiedlung



Zwei Fachleute stellen den Amphibienzaun auf
Aufstellen des Amphibienzauns (Foto: Gaby Otto für FAIR)
geöffneter Einlaufkasten mit Erdkröte
Erdkröte im geöffneten Einlaufkasten (Foto: André Balke für FAIR)
Mitarbeiterin setzt Springfrosch aus
Springfrösche werden an den Teich ...
Springfrosch schwimmt im Teich
südwestlich der Dianaburg umgesiedelt. (Fotos: André Balke für FAIR)

Amphibien wie Erdkröten oder die seltenen Springfrösche wurden vor Beginn der Baufelderschließung eingesammelt und in Ersatzlebensräume umgesetzt, zum Beispiel in einen Teich südwestliche der Dianaburg. Amphibienschutzzäune entlang der Baustraße und rund um das Baufeld hindern die Frösche und Kröten daran, wieder ins Baufeld einzuwandern oder auf den Baustraßen überfahren zu werden.


Treffen die wandernden Amphibien auf den Zaun, so laufen sie an ihm entlang, bis sie in einem Einlaufkasten landen. Dort werden sie morgens und abends von Mitarbeitern der ökologischen Bauberatung von FAIR eingesammelt und in Ersatzlebensräume gebracht.

 

Eidechsenlebensraum



Steinhaufen ragen aus dem hohen Gras hervor
Im Sommer verdeckt das Gras die Sicht ...
Lebensraum mit Steinhaufen und Sandflächen
auf die die Sandflächen des Ökotops (Fotos: Markus Bernards für FAIR)
Zauneidechse im Gras
Zauneidechse im Baustellengebiet vor der Umsetzung (Foto: André Balke für FAIR)

Für Zauneidechsen wurde in der Nähe von FAIR ein Zauneidechsenlebensraum geschaffen. Dazu wurden in einem ehemaligen Kleingarten Rohbodenflächen mit Sand angelegt und unter anderem einige Steinhaufen errichtet. In deren Ritzen können sich die Zauneidechsen verstecken, und die Steine dienen ihnen im Sommer als Sonnenterrasse.

Der Zauneidechsenlebensraum wird regelmäßig gepflegt und kontinuierlich optimiert, zum Beispiel indem die Fläche jährlich gemäht wird und nachwachsende Goldruten und Brennnesseln entfernt werden.

Umwelt-Fachleute haben mehr als 40 Zauneidechsen vom späteren Baugebiet eingesammelt und in dieses neue Ökotop sowie in weitere geeignete Lebensräume umgesiedelt.

 
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